Spielberichte 2011
15.06.2011: Lausbuben erringen Bronze bei DM-Finale
(Bericht in der LVZ vom 15.06.2011) "In der Volleyball-Hobbyliga Leipzig sind sie seit drei Jahren ungeschlagen. Nun konnten die Lausbuben Leipzig auch bundesweit den ersehnten großen Erfolg feiern. Bei den deutschen Meisterschaften der Hobby-Teams in Dresden kamen die Messestädter hinter dem siegreichen VSV 06 Schwerin und dem favorisierten Gastgeber BSG FSD Dresden auf den umjubelten Bronze- Rang. Elf Jahre nach Team- Gründung ist dies die mit Abstand beste Leistung, nachdem die Lausbuben vor Jahresfrist als Fünfte knapp an einer Medaille vorbeigeschrammt waren.Garant für den Aufschwung der vergangenen Jahre ist Spielertrainer Mario Walden – einer der Volleyball verrücktesten Leipziger überhaupt, der schon als Assistenz- Coach in der Bundesliga und als VCL-Regionalliga-Trainer am Netz stand sowie die sächsische Polizei- Auswahl betreut. Typisch für den Volleyball-Tausendsassa war die Bronze-SMS nach dem Turnier, in der er von verkehrter Welt schrieb.
Denn seine Lausbuben hatten in der Gruppenphase den späteren Meister besiegt und mussten im Halbfinale im vorgezogenen Endspiel gegen den Titelverteidiger Dresden ran. Fast wäre die Überraschung gelungen, „doch mit brachialer Gewalt gewann Dresden mit 2:1 Sätzen“, so Mario Walden. Im Spiel um Platz drei schlugen die Leipziger dann den TVG Steele aus Essen klar mit 2:0.
Die Lausbuben sind beim TSV Leipzig angesiedelt. Die zehn Spieler sind zwischen 24 und 53 Jahre alt (im Schnitt 38). Bei insgesamt 15 Sätzen kam es in Dresden nicht nur auf den Stammsechser, sondern auf eine gute Wechselbank an. Urgestein ist Thomas Becker, der von Anfang an zum Team gehört. Die meisten stießen vor sechs Jahren dazu. fs
Lausbuben: Mario Walden (Spielertrainer), Gerit Heinze, Thomas Becker, Samuel Nemcek, Thomas Flinth, Michael Langer, Marco Täschner, Markus Hähnel, André Kupfer, Torsten Radeck"
11.03.2011: Lausbubenteams mit Flops und Tops
(Bericht von Mario) Die Woche startete mit einem Paukenschlag, die Mumien mit Heimvorteil gegen den Vizebezirksmeister von Leipzig, die Nordsterne. Zwar hatte die ältere Lausbubengeneration alles an Deck was eine rote Jacke trug, doch musste Sie nach der 0:3 Niederlagen erkennen, das rot im Moment nur die Farbe ist, die man sieht, wenn man hinter dem Zug hinter herfährt. Zwar konnte man in allen 3 Sätzen durchaus mit dem Gegner mithalten, doch stand man sich in der Satzentscheidung oft selber auf dem Fuß. So wartet der B-Meister weiterhin auf den 1. Sieg in der A-Klasse.Der andere Teil der von mir betreuten Mannschaft spielte sich zu gleicher Zeit in Krostitz ein, um beim Landesligisten einige Lehrstunden zu nehmen. Die vom ehemaligen Nationalspieler Andre Quasdorf trainierten Bierstädter mussten jedoch in einem spannenden und knappen Match den 3:1 Sieg des Hobbyligaspitzenreiter neidlos anerkennen. Beim anschließenden gemeinsamen Siegerbiertrinken wünschte man sich dann noch viel Erfolg für die nächsten Spiele und gab zum Ausdruck, das eine Wiederholung durchaus wiederholbar ist.
Nach der Kür, kam dann natürlich die Pflicht am gestrigen Abend im Montessorie-Schulzentrum in Form des ehrgeizigen Aufsteigers aus Borsdorf. Zwar fehlten mit Stefan Treske, Torsten Radeck und Thomas Flint (Uhle), gleich drei Stammspieler, doch sollte die 2. Reihe um die Neuzugänge Andre Kupfer und Karsten Schulz durchaus in der Lage sein, diese Lücken zu stopfen.
So startete man vielversprechend mit einem 10:0 in den 1. Satz, doch der sichere Vorsprung verleidete oft zu leichten Fehlern und ließ immerhin 18 Punkte der Randleipziger zu. Im 2. Satz wurde dann viel konzentrierter gespielt und das 25:14 stellt den wahren Klassenunterschied an diesem Abend dar.
Zu einer Herausforderung wurde dann der 3. Satz. Entgegen dem Grundsatz: "Never change a winning Team" wechselte der Trainer seinen 1. Annahmespieler ein, um ihn für die lange Anreise aus Ludwigshafen zu belohnen. Doch die beim 0:5 genommene Auszeit brachte nichts ein, So musste beim Stand vom 0:8 der Rückwechsel erfolgen, der jedoch erst den 1. Punkt auf Grünauer Seite, nach einem 0:10!!! erbrachte. Auch in der Folge flopte es weiter im Riegel der Lausbuben und die Anzeige zeigte eine Zwischenstand vom 09:18. Wer nun jedoch dachte, der erste Satzverlust droht, sah jedoch eine Aufholjagd, die dem Gegner schieres Entsetzen einflößte. Eine Aufschlagsalve vom Mittelblocker Thomas Becker erbrachte die 19:18 Führung und der Rest war dann Formsache für den Spitzenreiter der A1.
Doch die nächsten Aufgaben stehen schon vor der Tür, denn am 19.03.2011 wird in Nauenhof die Landesmeisterschaft ausgetragen. Hoffen wir, dass an diesem Tag alles an Deck ist, um die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft zu erreichen, die am 11. und 12. Juni in der Landeshauptstadt Dresden statt finden wird.
29.01.2011: Lausbuben 1 gewinnen den Bezirks-Cup und Punktspielauftakt in Glesien
(Bericht von Mario) Nachdem am Sonnabend in stark dezimierter Besetzung mit 5 Spielern und einem Invaliden der Bezirks-Meister-Titel in Pegau ohne Satzverlust gewonnen wurde (PDF
), kehrte gestern der gewohnte Punktspielalltag in der noch neuen Saison zurück. Beim Auswärtsspiel mit der wohl längsten Anreise zu den "Brösen Onkels" nach Glesien waren zumindest wieder 7 Spieler anwesend. In der Besetzung: Samuel Nemcek (Zuspiel) Uhle und Thomas Becker (MB) Täschi und Gerit (Außenangriff) Marcus Hähnel (Libero) und Trainer Mario Walden (Diagonal) wurden die Sportfreunde aus dem Bereich der Landeanflugzone des Flughafens von den Aufschlägen und Angriffen der Grünauer ähnlich einem Luftangriff überrollt. Vor allem die schnellen Zuspiele des slowakischen Jugendnationalspieler stellten den Glesiener Block vor unlösbare Aufgaben. Der überragende Akteur auf dem Platz war aber Gerit Heize auf der für ihn ungewohnten zweiten Außenbahn. Dort ließ er sich von niemanden beeinflussen und deutlich konnte man die Einschläge auf dem Rollfeld der modernen Halle hören. In Rekordspielzeit von ca 45 Minuten inklusive Einspielzeit wurde mit 3:0 (12; 14; 16) der erste Punktspielsieg eingefahren.Die Mumien-Bande immerhin Meister der Leistungsklasse B kamen zu gleichen Zeit in Taucha mit 1:3 unter die Räder. Zwar wurde ein 0:2 Rückstand mit Kampfgeist und Anschlußsatzgewinn eine deutliche Niederlage abgewendet, jedoch konnte man einen 5 Punkte-Vorsprung im 4. Abschnitt nicht behauptet und mit dem oben genannten Ergebnis gewannen das von Michael Mädel, einem ehemaligen TSV-Spieler, geführtem Team das Auftaktduell.

